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Struktur&Planung

Ich habe in den vergangene Jahren eine gewisse Demut dem Schreibprozess gegenüber gelernt. Ich kann mich dumm und dusselige planen, was ich übrigens bei jedem Projekt im Vorfeld immer wieder versuche, aber letztendlich tun ja doch alle was sie wollen. Lange hat mich das geplagt. Bei Facebook sah ich Kolleginnen, die Bilder posteten, auf denen sie ihren gesamten Plot, jedes einzelne Kapitel, jede Szene vorgeplant auf Karteikarten auf Wäscheleinen hängten, oder sortiert auf dem Boden ihres Büros anordneten. Das ist sicherlich eine Persönlichkeitsfrage, aber da ich es schaffe, meine Schuhe im Haus zu verlieren (richtig weg, nicht nur verlegt), scheint das nichts für mich zu sein. Vielleicht ist es für mich die Magie, die das Schreiben ausmacht. Dass meine Figuren erst im Laufe des Schreibens ein Eigenleben und damit eine tiefere Persönlichkeitsstruktur entwickeln. Natürlich gibt es gewisse Grenzen, gesetzt durch das Genre oder meine persönlichen Absichten, aber diese Freiheit scheine ich zu brauchen. Offenbar benötigen meine Figuren Raum und Zeit um sich zu entwickeln. Dass dabei manchmal Dinge herauskommen, die ich so nicht geplant hatte, …

Schreiben!

Schreiben ist ja eigentlich wie Lesen, nur andersherum. Ich liebe Bücher. Ich lese immer, überall und mindestens zwei Bücher gleichzeitig. Bücher stapeln sich bei mir im Büro. Auf, neben und unter dem Bett, sogar im Auto führe ich Lesestoff mit, falls ich mal im Stau stehe. Bücher sind für mich irgendwie wie Handtaschen, nur unterhaltsamer. Wenn ich ein gutes Buch lese, ist das für mich ein Eintauchen in eine fremde Welt und somit Balsam für die Seele. Und es gibt viele belletristische Bücher, die ich für therapeutisch wertvoll halte. Weil die Hauptfigur mit Problemen umzugehen vermag, mutig oder gelassen ist und man als Leser von ihr oder ihm lernen kann. Als ich dann vor acht Jahren selber angefangen habe zu schreiben, war jede neue Seite eine Überraschung, genau wie die Feststellung: Schreiben ist ja eigentlich wie Lesen, nur andersherum! Es befreit mich, macht mich glücklich und fordert mich heraus. Wir wissen will, wie ich tatsächlich mit dem Schreiben begonnen habe, findet die Antwort hier!   Unerwartete Inspirations-Schübe Wie fängt man also nun mit dem Schreiben …

Schreiben!

Schreiben ist ja eigentlich wie Lesen, nur andersherum. Ich liebe Bücher. Ich lese immer, überall und mindestens zwei Bücher gleichzeitig. Bücher stapeln sich bei mir im Büro. Auf, neben und unter dem Bett, sogar im Auto führe ich Lesestoff mit, falls ich mal im Stau stehe. Bücher sind für mich irgendwie wie Handtaschen, nur unterhaltsamer. Wenn ich ein gutes Buch lese, ist das für mich ein Eintauchen in eine fremde Welt und somit Balsam für die Seele. Und es gibt viele belletristische Bücher, die ich für therapeutisch wertvoll halte. Weil die Hauptfigur mit Problemen umzugehen vermag, mutig oder gelassen ist und man als Leser von ihr oder ihm lernen kann.

Cyber Monday Woche bei amazon

Die drei Kerle sind bei amazon eine Woche lang für 1,49 Euro zu bekommen! Wer „Drei Männer, Küche, Bad“ noch nicht kennt, sollte jetzt zuschlagen! Viel Spaß! P.S. Weil mich alle immer fragen: JA, in diesem Buch spielt tatsächlich Herr Hund mit.

Endlich geht es weiter …

Am 01. 08. geht es endlich weiter in Klein Wöhrde! „Liebe heißt: Gemeinsam gegen den Wind!“ erscheint als E-Book und Taschenbuch. Meine wunderbare Kollegin Stefanie Ross hat die Geschichte von Tjark weitererzählt und für mich war das Testlesen wie die Rückkehr an einen liebgewonnen Ort. Außerdem habe ich Bernadette und Piet getroffen und es ist als Autorin schon ein besonderes Gefühl, die eigenen Figuren in einer ganz neuen Geschichte „wiederzulesen“. Und darum geht es: Nur noch ein Geschäftstermin trennt Silvia von der obersten Stufe der Karriereleiter. Doch statt die Geschäftsführung mit ihrer Präsentation zu überzeugen, bleibt sie einfach im Bett liegen und beobachtet Vögel. Erst eine Postkarte mit einem Schaf reißt sie aus ihrer Lethargie. Das Tier strahlt die Zufriedenheit aus, die ihr fehlt. Endlich hat sie ein neues Ziel – dorthin fahren, wo das Foto aufgenommen wurde: nach Klein Wöhrde, direkt an die Nordsee. Dort will und muss sie ihr Leben neu ordnen. Kaum angekommen trifft sie Tjark, einen undurchsichtigen und wortkargen Mann, der in der gleichen Pension wohnt. Etwas an ihm fasziniert sie, …