Alle Artikel in: Das Schreiben

Moin Moin!

Jetzt ist die Katze aus dem Sack! 🤩 Die Love & Thrill Serie von meiner wunderbaren Kollegin Stefanie Ross und mir hat eine neue Heimat gefunden: Den großartigen Latos-Verlag! Damit sind die Bücher auch endlich im Buchhandel zu bekommen, weswegen sie gleich neu eingekleidet wurden. Wir sind begeistert von den neuen Covern, die wir Grit von Grittany-Design zu verdanken haben. Sie sind ganz anders, passen aber einfach wunderbar zu unseren vier Brüdern an der Nordsee. Die alten Taschenbücher sind aktuell noch erhältlich, weil der Löschvorgang bei Createspace etwas dauert. Die E-Books bekommen dann im September ihr neues Kleid verpasst. Wir freuen uns sehr! ❤️

Sommer in der Schreibwerkstatt

Hier seht ihr meine aktuelle große Liebe: Eis! Ich konsumiere zur Zeit Tonnen davon. Mir ist so heiß. Mein Leben spielt sich in diesem Sommer vor dem Ventilator oder dem Tiefkühlfach ab. Herr Hund liegt matt auf seinem Platz und jedes Mal wenn ich versuche ihn vor die Tür zu treiben, sieht er mich an, als hätte ich den Verstand verloren. Selbst ganz früh ist es schon so glutheiß, dass die Hunderunden dementsprechend sehr kurz ausfallen. Jeden Morgen fahre ich ganz früh in unser kleines Schwimmbad und drehe dort ein paar Runden durch das Wasser. Danach ist der inneren Kernschmelze bis ungefähr 11 Uhr vorgebeugt, danach esse ich wieder Eis.  Meinen letzten Roman „Ein Sommer und ein ganzes Leben“ habe ich ebenfalls im einem Glutsommer geschrieben. Man merkt es dem Buch an. Katharina, die Hauptfigur, leidet ziemlich unter der Hitze. Sie lebt in einer kleine Wohnung in Braunschweig und ihr und ihren Kindern fehlt ein Garten, und ein Baum und Platz. Doch durch einen sonderbaren Umstand bekommt sie plötzlich genau das: Eine ganze Villa in einem …

Die Wortfinderinnen

  DIE WORTFINDERINNEN, das sind Juli Stern, Jeanine Krock und Kristina Günak. Drei Autorinnen mit etlichen Veröffentlichung in verschiedenen Genres. Wir helfen Menschen, ihre Geschichten zu erzählen, und geben Hilfestellung im Dschungel der Bücherwelt.   Ein Brot kann man backen, ohne den Teig zu lieben. Eine gute Geschichte aber kann nur erzählen, wer sich von ihr berühren lässt. – Die Wortfinderinnen   MIKRO-LEKTORAT: LIEBE AUF DEN ERSTEN BLICK Nach fünf Seiten ist Schluss. LektorInnen und LiteraturagentInnen entscheiden schon nach wenigen Seiten über das Schicksal eines Manuskripts. Viele junge Autorinnen und Autoren finden das unglaublich. Doch haben wir nicht selbst schon oft ein Buch wieder aus der Hand gelegt, weil uns der Anfang einfach nicht fesseln konnte? Wir sehen uns die ersten Seiten Deines Manuskripts an. Du erhältst von uns ein ausführliches Feedback sowie Verbesserungsvorschläge. Keine Angst. Wir gehen dabei sensibel vor. Als Autorinnen wissen wir selbst ganz genau, wie sehr einem die eigenen Texte am Herzen liegen. E-BOOK KONVERTIERUNG Wir erstellen Dir eine eBook-Datei für unterschiedliche Plattformen. Wir erstellen unsere eBooks selbst und wissen, was …

Wie ich schreibe.

Der Versuch die Frage zu beantworten: Wie schreibe ich einen Roman? Schließlich werde ich immer wieder danach gefragt. Mittlerweile bin ich soweit zu glauben, dass ich das nach fast zwanzig veröffentlichten Romanen doch wirklich wissen sollte. Also bin ich in mich gegangen und habe intensiv in meinem Hirn gewühlt, um nun Ergebnisse zu vermelden. Was man benötigt, um einen Roman zu schreiben:  Man braucht eine Idee. Zumindest ist das enorm hilfreich. Vielleicht geht es aber auch ohne. Sicher bin ich mir da wirklich nicht. Dann braucht man Figuren. Mindestens zwei davon sollten in der Lage sein, sich ineinander zu verlieben. Gutes Aussehen, gerade bei der Figur mit dem Testosteron, schadet definitiv nicht. Die weibliche Figur bekommt viel Kaffee und wenig Schlaf, was zu einer gewissen Grundaggression führt, die sehr hilfreich für den nächsten Punkt ist.  Und dann müssen Dinge passieren, die alles sehr kompliziert mache, damit am Ende alles gut werden kann. (Über das Schreiben von Büchern ohne Happy-End kann ich leider gar nichts sagen. Ich glaube, das Lesen und Schreiben von solcher literarischer Kost, …

Königliche Astronautin mit Hang zum Schreiben!

  Wenn die Leute hören, was ich beruflich mache, sind sie entweder fasziniert oder irritiert. Schriftstellerin. Das gleiche Ergebnis bekommt man übrigens, wenn man sagt, man sei Prinzessin. Oder Astronautin. Habe ich ausprobiert. Besonders interessant: Königliche Sternenwarten-Astronautin. Aber mal ehrlich, von irgendwoher müssen Bücher ja kommen. Da braucht man gar nicht so verwundert sein, dass es uns, also die Autoren, wirklich gibt. Besondere schön ist auch die spontane Assoziation meines Gegenübers mit einem freien Leben. Oft kommen in diesen Vorstellungen Hängematten, bunte Drinks und palmenwedelnde, halbnackte Kerle vor. Das reale Leben sieht natürlich ein klein wenig anders aus. Ich habe nämlich gar keine Hängematte. Da könnte ich auch nicht ohne schwerwiegende Schäden im Nackenbereich drin schreiben. (Zu den bunten Drinks und spärlich bekleidete Männer, die mir Luft zufächeln, sag ich jetzt mal nichts.) Ich schreibe also Bücher, meistens zwei bis drei im Jahr. Schreiben besteht bei mir zu 20 % aus Spaß, 20 % aus Tränen, 20 % aus Haareraufen und 50 % aus harter Arbeit. Das sind insgesamt also 110 %, was ziemlich viel …