Alle Artikel mit dem Schlagwort: Werkstattbericht

Lasst uns zu den Sternen reisen!

  Ich liebe das Weltall. Schon immer konnte ich stundenlang in den Nachthimmel schauen, und die Sterne betrachten. Ich habe tonnenweise Bücher über fremde Galaxien und unendliche Weiten gelesen. Zum Jahreswechsel 2018/2019 ist dann etwas Sonderbares passiert. Ich hatte plötzlich eine Geschichte im Kopf. Eine Geschichte, in der die Hauptfigur die Erde verlassen muss. Dabei liebt sie die Erde, ihren Heimatplaneten, auch wenn der im Jahr 2123 nicht mehr so aussieht, wie wir ihn heute kennen. Aber sie muss aufbrechen, ihr kleiner Bruder schwebt in Lebensgefahr. Sie muss ihn retten und sich so in fremde Welten und unermessliche Gefahren begeben. Alles ist neu, beängstigend und Milla, meine Figur, ist furchtbar einsam. Doch genau dann, wenn sie in größter Not ist, fliehen muss und erbarmungslos gejagt wird, trifft sie auf zwei Wesen, die ihr zu Seite stehen. Und diese beiden, der RIX und Nukati, waren für mich die größte Überraschung, seitdem ich Bücher schreibe. Mehr dazu demnächst. 😉 Vielleicht ist dieses Buch für mich deshalb so aufregend, weil ich mit meinen Figuren selbst ins Weltall aufbrechen …

Struktur&Planung

Ich habe in den vergangene Jahren eine gewisse Demut dem Schreibprozess gegenüber gelernt. Ich kann mich dumm und dusselige planen, was ich übrigens bei jedem Projekt im Vorfeld immer wieder versuche, aber letztendlich tun ja doch alle was sie wollen. Lange hat mich das geplagt. Bei Facebook sah ich Kolleginnen, die Bilder posteten, auf denen sie ihren gesamten Plot, jedes einzelne Kapitel, jede Szene vorgeplant auf Karteikarten auf Wäscheleinen hängten, oder sortiert auf dem Boden ihres Büros anordneten. Das ist sicherlich eine Persönlichkeitsfrage, aber da ich es schaffe, meine Schuhe im Haus zu verlieren (richtig weg, nicht nur verlegt), scheint das nichts für mich zu sein. Vielleicht ist es für mich die Magie, die das Schreiben ausmacht. Dass meine Figuren erst im Laufe des Schreibens ein Eigenleben und damit eine tiefere Persönlichkeitsstruktur entwickeln. Natürlich gibt es gewisse Grenzen, gesetzt durch das Genre oder meine persönlichen Absichten, aber diese Freiheit scheine ich zu brauchen. Offenbar benötigen meine Figuren Raum und Zeit um sich zu entwickeln. Dass dabei manchmal Dinge herauskommen, die ich so nicht geplant hatte, …

Eine Hexe geht weiter …

Der nächste Band der Hexe nimmt Gestalt an. Noch besteht meine Arbeit nur aus Ideen sammeln und notieren, aber gleich nach dem Jahreswechsel geht es mit dem Schreiben los. Elis Welt hat mich wieder gepackt und sie spukt ständig in meinen Gedanken herum. Ich stelle mir gerade vor, wie Eli vor dem ersten Kaffee, frühmorgens, auf ihn hier trifft.