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Königliche Astronautin mit Hang zum Schreiben!

  Wenn die Leute hören, was ich beruflich mache, sind sie entweder fasziniert oder irritiert. Schriftstellerin. Das gleiche Ergebnis bekommt man übrigens, wenn man sagt, man sei Prinzessin. Oder Astronautin. Habe ich ausprobiert. Besonders interessant: Königliche Sternenwarten-Astronautin. Aber mal ehrlich, von irgendwoher müssen Bücher ja kommen. Da braucht man gar nicht so verwundert sein, dass es uns, also die Autoren, wirklich gibt. Besondere schön ist auch die spontane Assoziation meines Gegenübers mit einem freien Leben. Oft kommen in diesen Vorstellungen Hängematten, bunte Drinks und palmenwedelnde, halbnackte Kerle vor. Das reale Leben sieht natürlich ein klein wenig anders aus. Ich habe nämlich gar keine Hängematte. Da könnte ich auch nicht ohne schwerwiegende Schäden im Nackenbereich drin schreiben. (Zu den bunten Drinks und spärlich bekleidete Männer, die mir Luft zufächeln, sag ich jetzt mal nichts.) Ich schreibe also Bücher, meistens zwei bis drei im Jahr. Schreiben besteht bei mir zu 20 % aus Spaß, 20 % aus Tränen, 20 % aus Haareraufen und 50 % aus harter Arbeit. Das sind insgesamt also 110 %, was ziemlich viel …