Alle Artikel mit dem Schlagwort: Roman

Struktur&Planung

Ich habe in den vergangene Jahren eine gewisse Demut dem Schreibprozess gegenüber gelernt. Ich kann mich dumm und dusselige planen, was ich übrigens bei jedem Projekt im Vorfeld immer wieder versuche, aber letztendlich tun ja doch alle was sie wollen. Lange hat mich das geplagt. Bei Facebook sah ich Kolleginnen, die Bilder posteten, auf denen sie ihren gesamten Plot, jedes einzelne Kapitel, jede Szene vorgeplant auf Karteikarten auf Wäscheleinen hängten, oder sortiert auf dem Boden ihres Büros anordneten. Das ist sicherlich eine Persönlichkeitsfrage, aber da ich es schaffe, meine Schuhe im Haus zu verlieren (richtig weg, nicht nur verlegt), scheint das nichts für mich zu sein. Vielleicht ist es für mich die Magie, die das Schreiben ausmacht. Dass meine Figuren erst im Laufe des Schreibens ein Eigenleben und damit eine tiefere Persönlichkeitsstruktur entwickeln. Natürlich gibt es gewisse Grenzen, gesetzt durch das Genre oder meine persönlichen Absichten, aber diese Freiheit scheine ich zu brauchen. Offenbar benötigen meine Figuren Raum und Zeit um sich zu entwickeln. Dass dabei manchmal Dinge herauskommen, die ich so nicht geplant hatte, …

Der SKOUTZ-AWARD steht wieder an!

Letztes Jahr hat Poppy J. Anderson meinen Roman „Drei Männer, Küche, Bad“ für die Shortlist nominiert, dieses Jahr darf ich selber in der Jury sitzen. Was für eine große Ehre! Die gesamte Jury könnt ihr am 24. März 2017 auf der Skoutz-Leserparty zur Leipziger Buchmesse treffen. Karten dafür gibt es ab Februar. Oder ihr besucht uns auf dem Stand auf der LBM Halle 500 B 300! Außerdem können noch Bücher für die Longlist eingereicht werden. Wie das geht, erfahrt ihr hier: http://skoutz.de/skoutz-award-2017-vorschlaege-zur-longlist/   Skoutz-Award

Premiere! Stefanie Ross im Interview!

Autoren sind meistens alleine. Keine Kaffeeküche, keine Kollegen, kein Fach-Schnack zwischendurch. Und genau das fehlt mir. Ich möchte so gerne von meinen Kollegen wissen, wie der Schreiballtag bei ihnen aussieht. Was sie frühstücken, ob sie auch einen Herrn Hund im Büro haben und ob ihnen manchmal ihre Figuren auf die Nerven gehen. Also habe ich gefragt! Den Anfang macht heute Stefanie Ross, meine Teamkollegin im Projekt „Love&Thrill“. Ich habe sie vor fünf Jahren auf der ersten LoveLetterConvention kennengelernt. Sie wartete vor der Tür auf ihre erste Lesung, ich hatte meine gerade hinter mir. Wir haben uns dort mit zu viel Adrenalin und völlig abgehetzt getroffen, und trotzdem schnell festgestellt: Das passt! Seitdem sind wir Autorinnen-Buddys, virtuelle Kaffee-Küchen-Kolleginnen, Sparringspartner in allen Fragen rund um das Schreiben und haben schon einige gemeinsame Workshops abgehalten. Und irgendwann haben wir beschlossen: Wir schreiben was zusammen! Gesagt, getan. Wir haben unsere Genres Frauenroman und Romantic Thrill gemischt, gewürfelt und heraus kam „Love&Thrill“. Der erste Roman „Moin Moin heißt: Ich liebe dich“ der Serie entstammt meiner Feder und ist ein waschechter …